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Naja, ok, übertrieben, is nur einer.

Und der is von Dezember 05, von unserer grandiosen Abi-Party:

"Oh ja, der Abend war definitiv lustig, jedenfalls die Bruchstücke an die ich mich erinnern kann.

Aber fangen wir vorne an: Bei mir wars natürlich der knaller, was auch sonst. Ich mein, hey, wenn ihr mir schon die ehre erweistt und bei mir feiert, warum solltet ihr dann auchnoch aufräumen müssen???? Nene, fand ichs chon gut, dass ihr meine hausmännischen Qualitäten unterstützt habt und mich die Wohnung größtenteils alleine habt aufräumen lassen. SOnst lern ichs ja nie, ne! OK, ich hat n bischen schwierigkeiten dabei, aber sind wir ma realistisch, bei dem Promillespiegel hätte wohl jeder schwierigkeiten damit, abfall von anderen unwichtigen Sachen wir Glästern, Möbeln und anderen lustigen Einrichtungsgegenständen zu unterscheiden.
Und danke dass ihr dann auch noch auf mich gewartet habt, nix is erfrischender, als, wenn man gerade die Wohnung aufgeräumt hat, 20 dumm grinsende Hackfressen zu sehn, die einen dann auch noch fragen obs endlich losgeht und warums so lange gedauert hat!!!!! Aber ich bin ruhig geblieben, erstens weil ich zu dem Zeitpunkt eh zu keiner diskussion mehr fähig gewesen wär, und zweitens, weil mir ja immer klar war, dass das nur der neid war: Na, wer war besoffen, hä? Hams da n paar andere nicht geschafft ihren wohlverdienten rausch zu erwirken. Naja, ich hab die Situation dann still genossen und schön meine klappe gehalten, bis wir endlich da warn.
OK, also weiter im Text, wir dann alle da, Nils, sag ich mir, du gehst da jetzt einfach ma rein! Gut, gesagt, getan: Nils geht rein, Marcel geht rein, Püschel geht rein, MIK geht rein, soweit, sogut, bis dahin war dann alles perfekt. Aber (großes ABER), das wars dann auch schon. Ich also, mit leichten Orientierungsproblemen vorne drin im KUZ, und die andern kamen net. OK, erstma meine Gedanken zusammengefasst und klug drüber nachgedacht: Tja, die sind halt wohl zu besoffen und werden nich reingelassen. Da habsch erstma gegrinst. Bis aber dieses kleine Männchen in meinem Kopf gesagt hat: Ne! Warum sollten die mich reinlassen und net die andern? OK, Anabolika is sicher nich gut fürs Hirn, aber dass die die lustigen nüchternen Leuten net reinlassen würden, würd ich selbst den KUZ-Türstehern net zutraun. Und was macht ein besonnener Typ wie ich in so ner SItuation? Richtig, Panik machen, hektisch rumzappeln und sich ganz viele gedanken machen (Jedenfalls so sehr, wie das mein schon etwas benebelt-relaxter Zustand zugelassen hat). Naja, hat aber nix gebracht. Macht auch nix, weil ich hatte ja Marcel und Püschel, und mit denen kann man ja auch ganz toll party machen (Oder, wie ein weises Sprichwort sagt: In der Not frisst der Teufel Fliegen). Dann gabs aber, wie auch immer, so langsam erste zwischenberichte von draussen: Die wollten nach auf Dänny und Stephan warten. Also da kams mir ma langsam hoch: Nich nur dass der Typ ROTE HAARE (!!!) und SOMMERSPROSSEN (!!!!!!!!!) hat, ne, er will jetzt auch noch ne Extrabehandlung in Sachen Zeitmanagment. Und von unsern Möchtegern-Medizinern möcht ich da garnet erst anfangen!
Aber egal, was sagt man in so ner Sitaution? Rischdisch: Ich bin zu Kristina (oder Isa, kp, is doch eh alles das selbe) hin, um mit ihr erstma die Frage „Heeeee, wosn hier die Gadddderoooobeeeeee?“ auszudiskutieren. Nachdem ich dann die Antwort erfahrn hab, bin ich erstma mitm Marcel undm Püschel hochg, hab erstma n paar aus unserer Stufe n lustiges „moin“ zugelallt, und dann die Jacke abgegeben, damit der Blick auf meinen unter unserem grandiosen Abi-Shirt verborgenenen Adonis-Körper werfen konnten. Nachdem dann die ersten Mädchen in Ohnmacht gefallen sind und erste „Nils, ich will ein Kind von dir“-Rufe ertönten, rissen mich Matze & Co auch schon wieder aus meiner Traumwelt, und runter gings. Ich torkel also die Treppe runter, geh weiter und beschäftige mich erstma mit der wichtigesten Frage: „Wos der Alk?“ Ok, Bar lokalisiert, Stufenkameraden lokalisiert, leichte Gleichgewichtsprobleme lokalisiert, da wollt ich dann erstma alles auf mich wirken lassen. Wie gesagt, wollte. Ging aber net! Weil: Wie gesagt, ich stand da, da hör ich auf einmal Niiiiiiiiiiiiiils (Und das „i“ war ein seeeeeeehr hohes i!), dreh mich um und werd prompt von Julia rummler umarmt, bei der sowohl ihr verhalten als auch ihr aussehn und ihr geruch auf einen Promillespiegel im astronomischen Bereich schließen liesen. Bevor ich denken konnte „Jeah, die hats richtig gemacht“, fing sie auch schon an zu reden (bzw das, was man in ihrem zustand noch reden nennen kann): „Nils, wenn wir uns das nächste ma sehn gehen wir was zusammen trinken“ (das is selbstverständlich net der originalton, aber wenn ich ihr gestammel und gelalle in allen einzelheiten hier auflisten würde würd ich noch morgen hier dran sitzen). Ich mich also erstma gefreut, dann hab ich aber bei näherer betrachtung beschlossen: „Die packt den Abend eh net“.
Also habe ich getan, was ein jeder in einer solchen Situation tun würde: Erstma n Bier. Also mitn andern zur Bar getaumelt, mir meinen Gerstensaft abgeholt, noch n paar andere Assos aus der Stufe begrüßt und dann erstma gechillt zu den andern gestellt.
Und während ich so darstand und die gegend beobachtete, sah ich sie kommen: Mrs „Ich schreib überall 15 Punkte und pack mein Abi nicht“, a.k.a. „Hihihi, der Nils steht auf die“, a.k.a. Rußlands bestem Exportprodukt seit dem Wodka: Helena. Nachdem ich sie erstma mit nem langgezogenene „Huuuuuuuuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii“begrüßt hatte und ihr gleichzeitig unmissverständlich klargemacht hätte, dass jede weitere Konversation aufgrund meines zu diesem zeitpunkt doch schon etwas angehobenen Promillespiegels sinnlos gewesen wäre, hoffte ich einfach ma, dass sie schnell genug verschinden würde, dasss sie Nina nicht mit Fragen wie „Warum machst du dich an meinen Ex-Fraund ran?“, „Warum redest du so?“ oder „Warum asht du so ein Muttermal?“ belästigen würde.
Naja, wie dem auch sei, wendete ich mich dann doch lieber den erfreulicheren Dingen des Lebens zu: Dem Bier. Ich war mittlerweise bei meinem 2., 3. oder was auch immer angekommen, so dass es zwit würde für das Missgeschick des Abends. Alles fing damit an, dass der Tilla ganz unschuldig sich um andere Dinge kümmernd sein wertvolles Bier auf den wertlosen Boden des KUZ verschüttete. Soweit, so normal. Als ich dies jedoch unser aller Freund Timo erzählte, beschloss dieser, vor lachen auchmal seinen Gerstensaft über den Boden zu verteilen. Klingt net so lustig, is es auch net, aber in meinem Zustand hats für nen 5minütigen lachflash gereicht.
Naja, mehrerer Barcadi Cola und der Gewissheit, dass am folgenden Tag mein Kopf SEEEEEEEHR wehtun würde, wandten wir uns einer Aktivität zu, auf die ich egientlich gar keinen Bock hatte: Das Tanzen: Fragt mich nicht wie das passieren konnte, ob mich die andern dafür unter drogen setzen mussten oder ob ich das schon von alleine gemacht hab, auf jeden fall bin ich dann zwecks eines „ich beweg meine Füße irgendwie komisch und wackle mit den Armen“-Standarttanzes mit den andern auf die Bühne, wo mich erneut die Gewissheit übermannte, dass sowas für eine niveauvolle Persönlichkeit, wie ich das nun ma bin, doch um einiges zu blöd is.
Als ich dann schon wieder mit dem Gedanken „Nochn Bier!“ spielte, beging der DiiiiJäääihhh allerdings den größten Fehlers seines Lebens. Diesen möchte ich euch anhand einer Gleichung demonstrieren:

Nils + Alkohol + andere Leute + Summer of 69 =>blamiert fürs Leben

Nunja, ihr kennt ja meine begeisterung für partymucke, genau wie meine Niveau- und Hemmungslosigkeit nach Alkoholkonsum. Was darauf folgte, war laut Berichten von Augenzeugen schlimm genug, um unsere Tanzgruppe innerhalb eines Liedes zu halbieren. Bis heut morgen war ich der Meinung, dass ich durch meine tanzeinlage für Stimmung und gute Laune gesorgt hätte. Leider wurde mir dann heute das gegenteil berichtet, und ich aus sicheren Quellen erfahren habe, dass mein Tanzstil (auch wenn es nicht jeder tanzen nennen mag was ich gestern gemacht hab) eher für Furcht, Schrecken, Abneigung gegenüber meiner Person, Hass, Fassungslosigkeit, die Massenarbeitslosigkeit und womöglich noch den globalen Terrorismus geführt hat. Nunja, nachdem ich durch meine Green-Day-Luftgitarreneinlage auch den dümmsten anwesenden klargemacht hab, dass ich seeeeeeehr viel Spaß bzw Promille ahtte, und Helena von nun an das Bild eines assozialen Alkoholikers von mir haben wird, brauchte auch ich als Aushilfs-John-Travolta ma ne Pause. Die bestand darin, mich mal an die Wand zu lehnen, nachzudenken und zu einem Gedanken zu kommen, der mich von da an den ganznen Abend beschäftigen würde:
„ICH MUSS KOTZEN !!!!!!“
Soweit so, so gut, was folgte, war .... war..... war, keine Ahnung! Was folgte, warn 2 Stunden ohne Erinnerung, in denen ich „den Typ mit den hässlichen haaren die oben blond sind, der der mit Mela fickt“ gesucht hab (Mir wollte partout der Name Norman nich einfallen), wahrscheinlich die Welt gerettet habe und nebenbei scheinbar mein ganzes Geld an der Theke ausgegeben habe. Verschwommene Erinnerungen habe ich außerdem noch an Sonja Kuschel, wiesie von ihrem Freund rausgetragen wurde (lol, sie hats verdient!), an einen weitern Party-Dance-Flashg meinerseits und an Erzählungen über ein Wesen namens Jesko, der nach einer Kotz-Tour außerhalb des KUZ nichtmehr reingelassen wurde. Lol hab ich da nur gedacht, obwohl mich das alles auf den Gedanken brachte: „Eigentlich könntste ja auchma“.
Doch ich wusste, ich musste meinen inneren Schweinehund überwinden, und nebenbei stellte ich fest „Draussn is ja kalt!“ Also wieder rauf aufn Stuhl und warten, bis ich
a) wieder klar bin
oder b) rausgeschmissen werde.
Aber zum Glück hat man ja Freunde, die alle paar Minuten ma vorbeikamen, um sich zu mir zu gesellen und mir aufmunternde Sachen wir „Boah, Scheiße bist du zu!“ zu sagen. Aber ich steh da ja bekanntlich drüber (und in meinem Zustand konnt ich da fast schon drüber schweben), und deshalb lies ich mich von sowas garnet beeindrucken, sondern blieb weiter sitzen, nur um um 2 von allen bestürzt zu erfahren, dass das jetzt auf einma alles zuende war. Also auchma ein bischen nen bestürzten eindruck gemacht und mich dann langsam der Garderobe genähert, nur um endlich meinen einzigen verbleibenden Gedanken verwirklichen zu können: „KOTZEN!!!! JETZT!!!!“
Draussen fanden wir dann unser aller Lieblings-Jesko vor, der immer noch mit den Türstehern diskutierte, ob er da endlich reindürfe. Sein sozial- und türsteherkritische Satz „He, ischhhh will da rein du Hurnsohn!!!!“ wird wohl bald in einer Reihe mit rhetorischen Meisterwerken wie „Jungssss, isch liebe euch“ oder „Isch hab verdammtnochmal HUNGER!!!!“stehen können.
Außerdem begann ab diesem Zeitpunkt dass erotische Kinstern, dass auch den H2O-Abend so besonders gemacht hat. So bemerkte zum Beispiel unsere Lieblings-Grazie Sophie richtig, dass Thorsten total geil auf sie sit und sie deshalb immer im Englisch-Unterricht anguckt. Allerdings hatte sie nicht mit Thorstens Schüchternheit gerechnet, der mit zweitklassigen Lügen wie „ich kann dich egientlich gar nicht leiden“ abblockte. Als trotzdem keine Fortschritte zu erzielen waren, versuchte sie es bei unser aller Lieblings-Rothaar, doch Dänny war ebenfalls zu betrunken, um sein starkes Verlangen Sophie gegenüber zu entdecken, und so kam es, dass der schönste Arsch der Stufe bis dahin keine Fortschritte machte, ihr gigantisch großes sexuelles Verlangen zu unterdrücken. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann is sie am Ende mit Stöhr und/oder m Oli in der kiste gelandet.
Doch weiter im Text: Ausm KUZ draussen...... Filmriss...... Ich häng über Klo, ich guck auf die Uhr: Scheiße, halb 5. Ok ich geh ins Bett (denke ich zumindest), wundere mich noch warum alles so unbequem is, schiebe das aber auf den Alkohol und schlafe glücklich ein. Jedenfalls bis halb 12, als ich dann bemerkt hab, dass ich mir meine Rückenschmerzen nicht einbilde, sondern dass sie das resultat einer gemütlichen Nacht auf meinem Fußboden sind. Ich steh als auf, werde noch von meinen Eltern gefragt, warum meine Augen so rot sind, und warum der Tisch nach Alkohol riecht, und in anbetracht meiner Kopfschmerzen entscheide ich: WAR N GEILER ABEND!"


Das warn natürlich net alle großartigen Partys, auf denen ich war, allerdings eignet sich nur eine bestimmte Mischung aus Schlafmagel, Kopfschmerzen und Restalkohol, um in die dafür nötige Schreibwut zu verfallen



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